1977 - Der Ursprung des Pétanque in Friedrichshafen
Friedrichshafen war der südlichste Standort der franz. Streitkräfte in Deutschland. Um auch außerhalb ihres Landes ihrer Leidenschaft frönen zu können, gründeten die hiesigen Franzosen im Frühjahr 1977 die Boulevereinigung, mit Anschluss an den franz. Landesverband Haut-Rhin.

Von der örtlichen Militärleitung wurde den Boulisten am äußersten Winkel der ehemaligen Flakkaserne, am Rande des Kokslagers, ein Platz zum Anlegen eines Spielgeländes zugewiesen. In Eigenarbeit erfolgte das Anlegen der Spielfelder. Für ein Boulegelände, mit Seeblick und bei Fernsicht mit Blick auf die österreichischen und schweizerischen Alpen, ist diese Lage einmalig. Zusätzlich wurde eine Spielbahn in einer Halle auf dem Gelände eingerichtet, um etwas wetterunabhängiger zu werden.

Das erste Turnier und erste Erfolge
Bereits im Jahre 1978 führte der Verein das erste Turnier auf dem Gelände durch. Daran nahmen noch hauptsächlich Soldaten der franz. Streitkräfte teil. In den Jahren danach wurden jährlich regelmäßig mehrere Turniere veranstaltet, darunter auch Meisterschaften und Qualifikationen für die franz. Meistersch. Im Jahre 1984 konnten sich die Mannschaften mit Alceo Corsini, Yves Berthet und Jean-Paul Tinault für die Franz.Triplette-Meisterschaft in Toulouse, und Yves Berthet mit Jean-Paul Tinault für die Doublette-Meisterschaft, qualifizieren.